Erythema anulare centrifugum

Letztmals aufdatiert: 2021-08-07

Autor(en): Navarini

Darier 1916

EAC

Figuriertes Erythem, welches weniger eine Entität, al sein Rekationsmuster darstellt.

Es wird histopathologisch zwischen dem superfiziellen Typ und dem profunden Typ unterschieden. Diese Unterscheidung muss und kann jedoch im klinischen Alltag nicht unbedingt getroffen werden.

  • Neoplasien
  • Infektionen
  • Arzneimittel
  • Allergien
  • Schwangerschaft
  • Kollagenosen

Erythematöse, figurierte, scharf begrenzte, z.T. mit colllerettartiger Schuppung versehene Plaques.

Anamnese

Klinik

Biopsie

Suche nach Auslösern (ggf. Tumorausschluss, Schwangerschaftstest, allergologische Abklärung)

Insgesamt kann jede Lokalisation betroffen sein, besonders häufig zeigt sich eine Manifestation am Rumpf.

 

Es findet sich ein dichtes perivaskuläres lymphozytäres Infiltrat im Sinne einer Ärmel-artigen Umhüllung des oberflächlichen oder das tiefe Gefäßgeflechts. Zudem findet sich Spongiosis (interzelluläres Ödem), Parakeratose (Störung des Verhornungsprozesses) und Hyperkeratose (Verdickung der äußeren Schicht der Epidermis).

  • Behandlung des Triggers, falls er gefunden werden kann
  • Mittelstarkes topisches Steroid wie Momethason furoat (Elocom) Crème 1x tgl.
  • UVB-Lichttherapie 3x wöchentlich für 6 Wochen

1.      Ziemer M, Eisendle K, Zelger B. Erythema annulare centrifugum. A clinical reaction pattern Hautarzt. 2010 Nov;61(11):967-72. doi: 10.1007/s00105-010-1976-x. 

2.      Dippel E, Orfanos CE, Zouboulis C. Linear IgA dermatosis presenting with erythema annulare centrifugum lesions: report of three cases in adults. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2001 Mar;15(2):167-70.