Keratosis pilaris

Zuletzt aktualisiert: 2022-03-11

Autor(en): Anzengruber F.

ICD11: ED56

Keratosis follicularis, Follikelkeratosen

Häufige Dermatose, welche durch eine Hyperkeratose der Haarfollikuel entsteht. Diskutiert wird ein autosomal-dominanter Erbgang. Die Keratosis pilaris hat keinen Krankheitswert.

Jede 2. Person leidet an einer Keraotsis pilaris.

Durch die follikuläre Hyperkeratose kommt es zu einem Verlust der Vellushaare. Zumeist tritt diesm im Bereich der Oberarme, im Gesicht, Rücken und Gesäss.

Follikuläre Hyperkeratosen mit haarlosen Arealen.

 

Manchmal tritt die Keratosis pilaris im Rahmen einer Syndroms (Keratosis pilaris Syndrom) auf:

-Frontal fibrosierende Alopecie

-Folliculitis decalvans

-Ulerythema ophryognese

-Erythema perstancs faciei

-Atrophodermia vermiculata

-Keratosis pilaris

 

Häufig zeigt sich eine Assoziation mit einer Atopie.

Nicht notwendig.

Rückfettende Massnahmen ggf. mit Harnstoff oder Salicylsäure.

Eine Besserung zeigt sich bei UV-Exposition (aufgrund des fehlenden Krankheitswertes ist eine UV-Therapie nicht indiziert.)

  1. Wang JF, Orlow SJ. Keratosis Pilaris and its Subtypes: Associations, New Molecular and Pharmacologic Etiologies, and Therapeutic Options. Am J Clin Dermatol. 2018
  2. Maghfour J, Ly S, Haidari W, Taylor SL, Feldman SR.  Treatment of keratosis pilaris and its variants: a systematic review. J Dermatolog Treat. 2020 Sep 14:1-12.
  3. Lateef A, Schwartz RA. Keratosis pilaris. Cutis. 1999 Apr;63(4):205-7.