Loses Anagenhaar Syndrom
Zuletzt aktualisiert: 2023-11-13
Autor(en): Anzengruber F., Navarini A.
ICD11: EC21.0
Zuletzt aktualisiert: 2023-11-13
Autor(en): Anzengruber F., Navarini A.
ICD11: EC21.0
Zaun (1987), Nödl (1986)
Bei v.a. blonden, weiblichen Kindern auftretender Anagenhaarausfall aufgrund einer mangelhaften Verhornung der Wurzelscheide, wodurch ein Spalt zwischen innerer Wurzelscheide und Haarschaft entsteht und die Anagenhaare eine erhöhte Epilierbarkeit aufweisen.
Das Krankheitsbild kommt durch einen Defekt des Keratins K75 zustande. Es wird hierbei eine Mutation im K6HF Gen diskutiert. Als Konsequenz kann die innere Wurzelscheide nur mangelhaft verhornen und ist somit nicht passgenau um den Haarschaft gelegt. Es kommt ur Bildung eines Spalts zwischen innerer Wurzelscheide und Haarschaft, wodurch das Haar zu locker in der Kopfhaut sitzt.
v.a. okzipital und an Stellen erhöhter Belastung
Zugkräfte verhindern
Mit zunehmendem Lebensalter kommt es oft zu einer Verbesserung der Symptomatik
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Keine kausale Therapieoption ist bisweilen existent, nur das Verhindern von Zugkräften kann eine Besserung herbeiführen.
In der Nacht kann ein Haarnetz getragen werden.
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