Hypertrichose, generalisierte
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-10
Autor(en): Huber SM, Navarini A.A.
Reviewer(s): -
ICD11: L68.-
Präpuberale Hypertrichose; Präpuberale Hypertrichie; Prepubertal hypertrichosis.
Verstärkter Terminalbehaarung in androgenunabhängiger Verteilung bei gesunden Kindern. Haarbiologisch liegt ein Übergang von Vellus- in Terminalhaar vor. Bei Männern wird die präpuberale Hypertrichose auch als Normvariante angesehen.
Keine zuverlässigen Daten hinsichtlich Inzidenz vorliegend.
Gehört neben der Hypertrichosis universalis congenita, Ambras Typ (Ambras-Syndrom), der Hypertrichosis lanuginosa congenita und der X-gebundenen kongenitalen generalisierten Hypertrichose zur Gruppe der primär generalisierten Hypertrichosen mit isolierter Hypertrichose.
Unklar. Gelegentlich familiäre Häufung.
Dichte und dunkle Behaarung vom Terminalhaartyp in androgenunabhängiger Verteilung, insb. im Bereich von Stirn, Augenbrauen, Rücken, Schultern und oder an der Streckseite der oberen Extremität. Typischerweise weisen die Betroffenen eine starke Behaarung im Bereich der Ellenbogen, einen tiefen Haaransatz im Schläfenbereich sowie einen interskapulären Haarwirbel auf.
Klinische Diagnose.
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Hypertrichosis universalis congenita, Ambras Typ (Ambras-Syndrom)
- Hypertrichosis lanuginosa congenita
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X-gebundenen kongenitalen generalisierten Hypertrichose
Verstärkte Terminalbehaarung in androgenunabhängiger Verteilung, insb. im Bereich von Stirn, Augenbrauen, Rücken, Schultern und oder an der Streckseite der oberen Extremität.
Vermehrte Neigung zu Bromhidrosis und Follikulitiden.
Im Laufe des Lebens Zunahme der Hypertrichose, insbes. bei männlichen Betroffenen mit dunklerem Hauttyp.
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Symptomatisch. Die Haarentfernung kann mit Rasur, Epilation, oder durch Lasersysteme (z.B. Nd:YAG-Lasers, lang gepulster Rubinlaser) erfolgen.
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