Binimetinib
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Mektovi®
Hemmung von MEK-Kinasen 1 und 2. Die MEK- Kinasen werden von den mutierten V600-BRAF- Kinasen phosphoryliert und aktiviert (MAP-Kinase-Signalweg).
12/2019
In Kombination mit Encorafenib: nicht-resezierbares oder metastasiertes Melanom mit einer BRAF‑V600‑Mutation.
Off-label bei NRAS-Mutation als Monotherapie, bei Uveamelanomen oder Melanomen aus kongenitalen Nävi mit NRAS-Mutationsmosaik.
Differentialblutbild, Chemogramm, Glucose, hs Troponin T, Troponin I, NT-proBNP, S-100, Blutdruck, EKG (QT-Zeit < 500 ms), Echokardiographie (LVEF > 50%).
Dermatologische Kontrolle.
Ophthalmologische Untersuchung (bei ophthalmologischen Symptomen).
1x/Monat: Differentialblutbild, Chemogramm, Glucose, S-100, Blutdruck.
1x/Monat bis Monat 3, dann 1x/Quartal: EKG (QT-Zeit).
Dermatologische Untersuchung: 1x/Quartal.
Nach 4 Wochen, dann 1x/Quartal: Echokardiographie, hs Troponin T, Troponin I, NT-proBNP.
Ophthalmologische Untersuchung bei Visusveränderungen.
Die Behandlung sollte weitergeführt werden, bis der Patient keinen Nutzen mehr davon hat oder eine inakzeptable Toxizität auftritt.
45 mg 2x täglich p.o., in Kombination mit Encorafenib.
Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme von starken CYP2C8- und CYP3A4-Inhibitoren (z.B. Grapefruit, Itraconazol) oder Induktoren (z.B. Johanniskraut, Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin).
Siehe Fachliteratur bzw. Leitlinien und Studienergebnisse
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