Hypertrichosis lanuginosa congenita
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-10
Autor(en): Huber SM, Navarini A.
Reviewer(s): -
ICD11: Q84.2
Durand und Durand (1957)
Hypertrichosis universalis; Angeborene generalisierte Hypertrichosis lanuginosa.
Sehr seltene, angeborene, generalisierte Hypertrichose, die das gesamte Integument, außer Schleimhäute und Hand-/Fussflächen, betrifft und mit anderen Organbeteiligungen assoziiert auftreten kann.
Die Inzidenz liegt je nach Literatur bei 1:1.000.0000.000 bis 1:10.000.000 Neugeborenen (Shah IH 2018).
Gehört neben der Hypertrichosis universalis congenita, Ambras Typ (Ambras-Syndrom), der präpuberalen Hypertrichose und der X-gebundenen kongenitalen generalisierten Hypertrichose zur Gruppe der primär generalisierten Hypertrichosen mit isolierter Hypertrichose.
Autosomal-dominanter Erbgang mit abnormer Persistenz der intraunterinen Lanugohaarung.
Am gesamten Integument, führend im Gesicht, an den Schultern und Ohren, finden sich kurze, dünne, helle bis mittelbraune, marklose Haare Lanugotyp. Die Hand- und Fussflächen, sowie Schleimhäute sind nicht betroffen. Die Hypertrichose kann mit weiteren anderen angeborenen Defekten einhergehen.
Klinische Diagnose.
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Hypertrichosis universalis congenita, Ambras Typ (Ambras-Syndrom, Vellushaare anstatt Lanugohaare)
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präpuberale Hypertrichose
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X-gebundenen kongenitalen generalisierten Hypertrichose
Seit der Geburt oder kurz danach bestehende Hypertrichose vom Lanugohaartyp des ganzen Körpers, mit Ausnahme der Hand-/Fussflächen und Schleimhäute.
Die Erkrankung kann mit einer Pylorusstenose, Frühzahnentwicklung, Fallot-Teratologie, Wachstums- und Entwicklungsverzögerungen sowie einem kongenitalen Glaukom assoziiert sein (Mendiratta V 2008).
Die Hypertrichose kann in der frühen Kindheit zunehmen oder sich allmählich zurückbilden.
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(Temporäre) Haarentfernung mittels Rasur, Epilation, oder durch Lasersysteme (z.B. Nd:YAG-Laser, lang gepulster Rubinlaser).
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