Orale Haarleukoplakie
Zuletzt aktualisiert: 2022-11-16
Autor(en): Anzengruber F., Navarini A.
ICD11: DA01.01
- Greenspan et al. 1984
Orale Haarleukoplakie, weiße Haarzunge, Oral hairy leukoplakia, hairy leukoplakia.
Durch EBV verursachte, weißliche Veränderungen der Zungenschleimhaut bei immunsupprimierten Patienten.
Vor allem bei HIV- Patienten, Organtransplantierten und bei medikamentöser Immunsuppression.
Als Auslöser gelten Epstein-Barr Viren.
Weißliche, nicht wegwischbare Auflagerungen an der Zungenunterfläche und -seiten.
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- Abbürsten
Systemische Therapie
- Virostatika:
- Aciclovir p.o. 400 mg 5x tgl.
- Valaciclovir p.o. 1g 3x tgl.
- Vitamine: Vitamin C p.o. 400-1000 mg tgl. Gute Wirksamkeit, jedoch meist baldiges Rezidiv
- Greenspan JS, Greenspan D. Oral hairy leukoplakia: diagnosis and management. Oral Surg Oral Med Oral Pathol 1989;67:396-403.
- Brehmer-Andersson E, Lucht E, Lindskog S, Ekman M, Biberfeld P. Oral hairy leukoplakia: pathogenetic aspects and significance of the lesion. Acta Derm Venereol 1994;74:81-9.
- Dias EP, Rocha ML, Silva Junior A, et al. Oral hairy leukoplakia. Histopathologic and cytopathologic features of a subclinical phase. Am J Clin Pathol 2000;114:395-401.
- Greenspan D, Greenspan JS. Significance of oral hairy leukoplakia. Oral Surg Oral Med Oral Pathol 1992;73:151-4.
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