Nivaquine
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Chloroquin
Ophthalmologische Untersuchung: Fundusspiegelung, Perimetrie (vor Therapie oder innert der ersten 12 M.), fakul- tativ Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Aktivität
p.o.
Hydroxychloroquinsulfat (Plaquenil) 400 mg/d initial (max 6 – 6.5 mg/kgKG/d), dann 200 – 400 mg/d; Chloro- quinsulfat (Nivaquine) 300 mg/d initial, dann 150 mg/d
2 – 6 Monate
Niereninsuf zienz,Leberinsuf zienz,intensive Sonnenbestrahlung (vermehrte Pigmentstörungen der Haut und Haare), keine gleichzeitige Gabe von MAO-Hemmern, Komb. mit Digoxin, Antieptileptika: Dosisanpassung, Nivaquine: Bei Langzeittherapie > 3 Jahre Retinopathie gehäuft, 6 Monate vor geplanter SS von Nivaquine auf Plaquenil umstellen
Vorbestehende Retinopathie, Myasthenia gravis, Knochenmarkserkrankungen (Zytopenien), Porphyrie, Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel, schwere Leberinsuf zienz (Child-Pugh Klasse C), Niereninsuf - zienz für Chloroquintherapie, Plaquenil: hämolytische Anämie; SS und Stillzeit (ausser in Einzelfällen wie z.B. disseminiertem SLE)
Gastrointestinale Beschwerden -> Dosisreduktion, evtl. Unterbruch. Haarverlust, Pigmentverschiebun- gen -> Unterbruch. Pruritus, Exanthem -> Unterbruch, evtl. Abbruch. Exfoliative Dermatitis -> Abbruch. Myopathie, Neuropathie -> Unterbruch, evtl. Abbruch. Sehstörungen, Retinopathie -> Unterbruch für 6 Monate, evtl. Abbruch Plaquenil. Agranulozytose, aplastische Anämie, Thrombozytopenie, Leukopenie -> Abbruch
Nicht begrenzt
Tbl.
systemisch
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