Trametinib
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Mekinist®
Hemmung von MEK-Kinasen 1 und 2. Die MEK- Kinasen werden von den mutierten V600-BRAF- Kinasen phospholyiert und aktiviert (MAP-Kinase- Signalweg).
02/2016 (nicht resezierbares, metastasiertes Melanom), 08/2018 (adjuvant)
In Kombination mit Dabrafenib: bei nicht resezierbarem oder metastasiertem Melanom mit einer BRAF-V600E/ K-Mutation, adjuvante Therapie des Melanoms im Stadium III mit einer BRAF-V600-Mutation nach vollständiger Resektion
Off-label bei NRAS-Mutation als Monotherapie, bei Uveamelanomen oder Melanomen aus kongenitalen Nävi mit NRAS-Mutationsmosaik
Differentialblutbild, Chemogramm, Glucose, hs Troponin T, Troponin I, NT-proBNP, S100, Blutdruck, EKG (QT-Zeit < 500 ms), Echokardiographie (LVEF > 50%)
Dermatologische Kontrolle und ophthalmologische Untersuchung (bei ophthalmologischen Symptomen)
2 mg 1x täglich p.o. nüchtern.
Bei einer adjuvanten Behandlung maximal 12 Monate;
Im metastasierten Stadium bis zur Progression oder zum Auftreten unakzeptabler Toxizität.
1x/Monat: Differentialblutbild, Chemogramm, Glucose, S-100, Blutdruck.
1x/Monat bis Monat 3, dann 1x/Quartal: EKG (QT-Zeit).
Dermatologische Untersuchung: 1x/Quartal.
Nach 4 Wochen, dann 1x/Quartal: Echokardiographie, hs Troponin T, Troponin I, NT-proBNP.
Ophthalmologische Untersuchung bei Visusveränderungen.
Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme von starken CYP2C8- und CYP3A4-Inhibitoren (z.B. Grapefruit, Itraconazol) oder Induktoren (z.B. Johanniskraut, Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin).
Siehe Fachliteratur bzw. Leitlinien und Studienergebnisse
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