Hypertrichosen bei Genodermatosen

Zuletzt aktualisiert: 2026-08-10

Autor(en): Huber SM, Navarini A.A.

Reviewer(s): -

ICD11: -

Poly- und monogene vererbte Haarerkrankungen können auf einzelne Areale beschränkt sein oder sich generalisiert manifestieren. Sie können ausschiesslich die Haare betreffen oder im Rahmen von (komplexen) genetischen Syndromen auftreten.

Angeborene/hereditäre generalisierte Hypertrichosen:

  • Isolierte generalisierte Hypertrichosen:
    • Ambras-Syndrom (Hypertrichosis universalis congenita)
      • Autosomal dominanter Erbgang. Zusätzlich X-chromosomal dominante Vererbung beschrieben.
      • Das Ambras-Syndrom wird durch einen Positionseffekt auf den Transkriptionsfaktor TRPS1 verursacht. Zugrunde liegt eine balancierte perizentrische Inversion (8) (p11.2q23.1). Infolgedessen kommt zu einer zellspezifischen Dysfunktion regulatorischer Genabschnitte und zur Expression eines pathologisch veränderten Transkriptionsfaktor TRPS1 in Haut, Hautadnexe und in den Knochen (Frank J 2013).
      • Ähnliches klinisches Bild wie bei der Hypertrichosis lanuginosa congenita, aber anstelle von Lanugohaaren ist das Integument von Vellushaaren bedeckt.
      • Am gesamten Integument mit Ausnahme von Hand-/Fussflächen, distalen Phalangen, Lippen und Glans penis, finden sich bis zu 25 cm lange, silbriggraue bis blonde Vellushaaren. 
      • Die Erkrankung kann mit Zahnanomalien oder Gesichtsdysmorphien assoziiert sein.
    • X-gebundene kongenitale generalisierte Hypertrichose
      • X-chromosomale Vererbung.
      • Zugrunde liegt eine Insertion in einem Palindrom einer genlosen Region auf dem X-Chromosom, welche einen Positionseffekt auf das benachbarte SOX3-Gen zur Folge hat. Hierunter kommt es zu einer zellspezifischen aberranten Expression von SOX3 mit vermehrtem Haarwachstum (Frank J 2013).
      • Männer sind klinisch schwerer betroffen als Frauen.
      • Kongenitale, diffuse Hypertrichos mit Lanugohaar-Persistenz.
      • Assoziierte Anomalien können sein: Zahnanomalien, Taubheit, Skolios und oder eine Spina bifida.
    • Hypertrichosis lanuginosa congenita (siehe unter Hypertrichosis lanuginosa congenita)
    • Präpuberale Hypertrichose (siehe unter generalisierte konstitutionelle Hypertrichose)
  • Generalisierte Hypertrichose im Rahmen von (komplexen) genetischen Syndromen:
    • Hypertrichose als syndromdefinierendes Symptom:
      • Gingivahyperplasie mit Hypertrichose
        • Autosomal-dominante Vererbung.
        • Mikrodeletionen/Mikroduplikation auf Chromosom 17q24.2-q24.3 beschrieben. Diese Region beinhaltet 4 Gene: ABCA5; ABCA6; ABC10 und MAP2K6 (Frank J 2013). Der betroffene Abschnitt umfasst mehrere aneinandergrenzende Gene, die unabhängig voneinander zum Phänotyp beitragen, im Sinne eines "contiguous gene syndrome“ (Frank J 2013).
        • Diffuse, dunkel pigmentierte Hypertrichose ab dem Kleinkindalter. Zusätzlich bestehen Dysmorphien (grobe Gesichtszüg) und eine Gingivahyperplasie und hierunter das Bild einer Pseudozahnhypoplasie.
      • Cantu-Syndrom/ Hypertrichose mit Osteochondrodysplasie vom Typ Cantu
        • Autosomal-dominante Vererbung.
        • Bisher wurden 13 Missense-Mutationen im ABCC9-Gen identifiziert (Frank J 2013). Das ABCC9-Gen kodiert für den Sulonylurea-Rezeptor, der die Ausbildung ATP-sensitiver Kaliumkanäle in der glatten, der Skelett- und Herzmuskulatur reguliert (Frank et al. 2013).
        • Charakterisiert durch eine kongenitale, diffuse Hypertrichose, neonatale Makrosomie (in circa 50%), Skelettdysplasie (schmaler Thorax, breite Rippen, Platyspondylie, hypoplastische Pubis und Ischium, Coxa valga, dünner Kortex und submetaphysäre Erweiterung der Röhrenknochen, Osteopenie) und Kardiomegalie. Zusätzlich können vergröberte Gesichtszügen und ein persistierender offener Ductus arteriosus Botalli (in circa 80%) bestehen.
      • Kongenitale Amaurose mit Hypertrichose
        • Autosomal rezessive Vererbung.
        • Zugrunde liegen Mutationen im CNNM4-Gen.
        • kongenitale Netzhautdystrophie in Kombination mit Trichomegalie, Synophris und generalisierter Hypertrichose.
    • Hypertrichose als Symptom komplexer Fehlbildungssyndrome
      • Coffin-Siris-Syndrom:
        • Zugrunde liegen Mutationen im ARID1A-Gen lokalisiert auf Chromosom 1p36.11 (Kosho Tet al. 2014).
        • Gekennzeichnet durch eine Hypertrichose im Bereich von Rücken, Oberarmen und Oberschenkeln, buschigen Brauen, schütterem Kopfhaar, charakteristischer Phalangenhypoplasie (sog. „fifth digit syndrome“), Kleinwuchs, Mikrozephalie und Entwicklungsrückstnden.
      • (Brachmann-)Cornelia-de-Lange-Syndrom
        • Gehört zur Gruppe der Cohesinopathien, eine Gruppe von Dysmorphie-Syndromen, deren genetische Ursache Mutationen im Multi-Protein-Komplex Cohesin liegen.
        • Betroffene leiden unter Zwergwuchs, geistiger Retardierung, kraniofazialen Dysmorphien (u.a.brachyzephaler Schädel, Hypertelorismus, kleine Nase mit tiefem Nasensattel, hypoplastischem Unterkiefer, tief sitzenden Ohrmuscheln), Synophris, Trichomegalie, generalisierter Hypertrichose vom Lanugohaartyp, führend am Nacken, an den Ellenbogen, über der Wirbelsäule sowie Extremitätenanomalien (kleinen Händen und Füßen, Syndaktylie). Zusätzlich kann eine Livedo reticularis bestehen.
      • Dysostosis mandibulofacialis/ Berry-Syndrom/Franceschetti-Syndrom:
        • Autosomal dominante Vererbung mit Mutationen im TCOF1 Gen auf Chromosom 5q32-q33.1.
        • Klinisches Bild: Kraniofaziale Dysmorphien (antimongoloide Lidspalte, Unterkiefer-/Oberkieferhypoplasie, evtl. Lidkolobom, kleine Kieferhöhle, hoher Gaumen, vogelschnabelartig geformte Nase, Ohrmuscheldysplasie), Gehörgangsatresie mit Schallleitungsstörung/Taubheit, Fehlen der Meibom-Drüsen, Hypertrichose an den Schläfen und Wangen.
      • Gorlin-(Chaudhry-Moss-)Syndrom: 
        • Es imponieren kraniofaziale Dysmorphien (konkaves Gesichtsprofil, tief liegende Augen, Blepharophimose, antimongoloide Lidachse, gekerbte Oberlider, fliehendes Kinn, ektropionierte Unterlippe), eine generalisierte Hypertrichose mit tiefem Stirn- und Nackenhaaransatz, Zahnanomalien (Hypo-, teilweise Mikrodontie), Gehöranomalien und eine Hypoplasie der Labia majora.
      • Haydu-Cheney-Syndrom: 
        • Autosomal dominante Vererbung. In Zusammenhang mit dem NOTCH2-Gen stehend.
        • Es finden sich kraniofaziale Dysmorphien (u.a. hochgewölbte, dichte Augenbrauen), Akroosteolysen und eine generalisierte Osteoporose.
      • Hypertrichose-Skelettdysplasie-Retardierung-Syndrom mit Hyperurikämie:
        • Wahrscheinlich autosomale oder X- chromosomale Neumutation.
        • Klinisches Bild: Progrediente Hypertrichose an Gesicht, Rumpf und Gliedmaßen mit frühzeitigem Ergrauen, Skelettanomalien, mentale Retardierung und Hyperurikämie mit Gichtbeschwerden ab dem 2. Lebensjahrzehnt.
      • Leprechaunismus:
        • Autosomal-rezessiv vererbte Mutationen des Insulin receptor Gens mit konsekutiver Hyperglykämie und Hyperinsulinämie. 
        • Die Klinik besteht aus Gedeihstörung/Minderwuchs, mentaler Retardierung, reduziertem subkutanen Fettgewebe, Hypertrichose, großen Händen/Füßen und Ovarialzysten sowie kraniofazialen Dysmorphien (Mikrozephalie, Exophthalmus, große/ausladende Nasenflügel, eingesunkene Nasenwurzel, große/lange Ohren, volle Lippen, kleines Gesicht (Fauns-/ Elfengesicht)).
        • Häufig letal.
      • Pfaundler-Hurler-Syndrom/ Mukopolysaccharidose Typ I (MPS I)
        • Autosomal rezessive Vererbung.
        • Durch den Mangel der α-L-Iduronidase kommt es zur lysosomalen Akkumulation der Glykosaminoglykane (GAGs) Dermatan-/Heparansulfat in der Haut und in inneren Organen. Hierdurch wird u.a. die richtige Anordnung der Kollagenfibrillen gestört und Nervenfasern werden unterbrochen (Hampe CS 2020). 
        • Klinisch finden sich initial Hernien, grobe Gesichtszüge, rezidivierende Rhinitis und/oder Obstruktionen der oberen Atemwege, sowie eine thorakolumbale Kyphose. Im Verlauf treten Hörverlust, Hornhauttrübungen und weitere muskuloskelettale Dysplasien und schließlich Spätmanifestationen wie Obstruktionen der unteren Atemwege und kognitiver Verfall auf. Zudem finden sich eine Hypertrichose vom Lanugohaartyp sowie kardiale Symptome.
        • Unbehandelt versterben die besonders schwer Betroffene innerhalb des ersten Lebensjahrzehnts.
      • Porphyrien: 
        • Zugrunde liegen hereditäre oder erworbene Enzymdefekten in der Häm-Biosynthese.
        • Je nach Porphyrieforme variable Klinik u.a. mit Hypertrichose an Augenbrauen, Schläfen und Wangen.
      • Progressive Lipodystrophie/Berardinelli-/Lawrence-Seip-Syndrom:
        • Autosomal rezessive Vererbung.
        • Charakteristisch sind: generalisierte Lipatrophie, Makrosomie des Säuglings/Kleinkindes, Muskelhypertrophie mit athletischem Typ beginnend im Säuglingsalter, Hypertrichose im Gesicht insulinresistenter Diabetes mellitus, Hypertriglyzeridmämie, Hyperlipidämie, Fettleber sowie polyzystischen Ovarien mit Zeichen der Virilisierung, mentale Retardierung (in ca. 50% der Fälle) und Acanthosis nigricans.
      • Rubinstein-Taybi-Syndrom:
        • Translokationen des CREBBP-Gens auf Chromosom 16p13.3.
        • Klinisches Bild: Geistige Retardierung, Wachstumsstörungen, kraniofaziale Dysmorphien (charakteristische Hakennase mit langem Septum, antimongoloide Lidfalte, Hypertelorismus, hoher Gaumen, Ohrenanomalien), Zahnanomalien, Verkürzung und Verplumpung der Finger- und Zehenphalangen, Naevus teleangiectaticus an Stirn/Nacken (in circa 50%)sowie eine Hypertrichose des Rückens. Pilomatrixome können assoziiert sein.
      • Seckel-Syndrom:
        • Autosomal rezessive Vererbung. 
        • Klinisches Bild: Zwergwuchs, kraniofaziale Dysmorphien (Mikrozephalie, große Nase, fliehendes Kinn, hoher Gaumen („Vogelkopf-Zwergwuchs)), geistige Retardierung und „Hirsutismus“ (in 3 von 10 Fällen), teils mit prämaturer Alopezie und Canities praecox.
      • Schinzel-Giedion-Syndrom:
        • Wahrscheinlich autosomal rezessive Vererbung.
        • Klinisches Bild: Charakteristische Gesichtsdysmorphien (prominente Stirne, Hypertelorismus, kleine Nase mit eingesunkener Wurzel und nach vorne gerichteten Öffnungen (sog. „midface retraction syndrome“)), Hypertrichose, v. a. über den Schultern und Oberarmen, Skelettfehlbildungen, Hydronephrose, schwere Entwicklungsverzögerung und genitale/kardiale Fehlbildungen.
      • Winchester-Syndrom: 
        • Autosomal rezessive Vererbung mit Mutation im MMP14-Gen, das für die Matrix-Metallproteinase14 kodiert, was an der Kollagensynthese beteiligt ist.
        • Klinisches Bild: Skelettdysplasie mit multifokaler Osteolyse, Gelenkdestruktionen, Kleinwuchs, Hypertrichose, Hyperpigmentierungen über den Fingergrundgelenken, Hornhauttrübungen und Hypertrophie von Lippen und Gingiva.
    • Hypertrichosen im Rahmen von Embryofetopathien durch Noxen:
      • Alkoholembryopathie:
        • Teratogene Schädigung bei Kindern alkoholkranker Frauen.
          Klinisches Bild: Minderwuchs, Intelligenzminderung, charakteristische kraniofaziale Dysmorphien (Mikrozephalie, kurze Lidspalten, schmales Oberlippenrot, hypoplastisches Philtrum, antevertierte Nase, Mikrogenie, Ohrmuscheldysplasie), fazialer Hypertrichose und fakultativ Herzfehler, Skelett- und Genitalanomalien.
      • Antiepileptika-Embryofetopathie:
        • Durch Einnahme von Antiepileptika während der Schwangerschaft verursacht (z. B. Hydantoine, Phenobarbital, Carbamazepin, Trimethadion oder Valproinsäure). Bei Kombination mehrerer Antiepileptika ist die Fehlbildungsrate ca. verdoppelt.
        • Präkonzeptionell sollte eine Monotherapie in niedrigstmöglicher Dosierung gewählt werden. Hydantoinen und Valproinsäure sollten möglichst vermieden werden und Folsäure sollte substituiert werden.
        • Klinisches Bild: Hydantoinen führt typischerweise zu kraniofazialen Dysmorphien (Hypertelorismus, Sattelnase, unvollständig modellierte Ohrmuscheln, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte), Nagel- und Endphalanxhypoplasien und Hypertrichose.
    • Angeborene lokalisierte Hypertrichosen (Trüeb RM 2008): 
      • Kongenitale Nävuszellnävi/Naevus pigmentosus et pilosus (siehe unter kongenitale melanozytäre behaarte Naevuszellnaevi)
      • Becker-Naevus
      • Ektope Haarfollikel
      • Hamartom, ekkrines, angiomatöses
      • Nävoide Hypertrichosen
        • Familiare anteriore zervikale Hypertrichose 
        • Familiare zervikale Hypertrichose mit Skoliose
        • Kongenitale Hemihypertrophie mit Hypertrichose
      • Isolierte familiäre umschriebene Hypertrichosen
        • Familiare Hypertrichosis cubiti
        • Hypertrichosis pinnae auris
        • Haarige Handteller und Fussohlen
      • Hypertrichose bei Dysraphismus
      • Haarkragenzeichen
      • Hypertrichosen der Augenbrauen/-wimpern
        • Trichomegaliesyndrom 
        • Synophris
        • Distichiasis-Lymphodem-Syndrom
           
  • Erworbene generalisierte Hypertrichosen (Trüeb RM 2008)

    • Medikamenteninduzierte Hypertrichosen

      • Interferon-α2 (speziell Trichomegalie)

      • Cyclosporin A

      • Minoxidil

      • Diazoxid

      • Phenytoin

      • orale Kontrazeptiva

      • systemische Kortikosteroide

      • Psoralene

      • Streptomycin

      • D-Penicillamin

      • Latanoprost topisch (Trichomegalie)

      • Zidovudin (Differenzialdiagnose: HIV-induzierte Hypertrichose)

    • Porphyrien
    • Hypothyreose (reversible generalisierte Hypertrichose, mögliche Begleitsymptome: Antriebsarmut, Obstipation, trockene Haut, Kälteintoleranz)

    • Dermatomyositis
    • Störungen des zentralen Nervensystems

      • St.n. Schädel-Hirn-Trauma

      • Virusenzephalitis

      • Mulitpler Sklerose

    • Kachexie

      • Anorexia mentalis

      • Malabsorptionssyndrom (Zöliäkie, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Morbus Whipple, infolge von Darmresektionen)

      • Konsumierende Erkankungen

    • AIDS

  • Erworbene umschriebene Hypertrichosen (Trüeb RM 2008)

    • Chronische Scheuerreize (Veränderung Hautduchblutung und Temperatur)

      • Verbände

      • Exkoriierte Insektenstiche

    • Chronisch kutane Entzündungen

      • Narben

      • Lichen simplex chronicus

    • Lokale neurovaskuläre Dysregulation

  • Erworbene Trichomegalien

    • Interferon-α2 (speziell Trichomegalie)

    • Cyclosporin A

    • Latanoprost topisch

    • AIDS

    • Trachom

(Temporäre) Haarentfernung mittels Rasur, Epilation, oder durch Lasersysteme (z.B. Nd:YAG-Laser, lang gepulster Rubinlaser).

  1. Cortés-Martín J, Díaz-Rodríguez L, Piqueras-Sola B, Rodríguez-Blanque R, Bermejo-Fernández A, Sánchez-García JC (2020) Hajdu-Cheney Syndrome: A Systematic Review of the Literature. Int J Environ Res Public Health. 17(17):6174. doi: 10.3390/ijerph17176174. PMID: 32854429; PMCID: PMC7504254.
  2. Frank J, Poblete-Gutiérrez P, Giehl K (2013) Genetisch bedingte Haarerkrankungen. Ein Update [Genetic hair diseases. An update]. Hautarzt. 64(11):830-42. German. doi: 10.1007/s00105-013-2578-1. PMID: 24177665.
  3. Garcia-Cruz D, Figuera LE, Cantu JM (2002) Inherited hypertrichoses. Clin Genet 61: 321-329
  4. Hampe CS, Eisengart JB, Lund TC, Orchard PJ, Swietlicka M, Wesley J, McIvor RS (2020) Mucopolysaccharidosis Type I: A Review of the Natural History and Molecular Pathology. Cells. 9(8):1838. doi: 10.3390/cells9081838. PMID: 32764324; PMCID: PMC7463646.
  5. Kosho Tet al. (2014) Coffin-Siris Syndrome International Collaborators. Genotype-phenotype correlation of Coffin-Siris syndrome caused by mutations in SMARCB1, SMARCA4, SMARCE1, and ARID1A. Am J Med Genet C Semin Med Genet 166C:262-275.
  6. Trueb RM (2008) Hypertrichose. Hautarzt 59: 325-338.